Lammfleisch hat Potenzial
Der heimischen Lämmermarkt ist im Wandel. Besonders bei Biolämmern hat sich der Überschussmarkt der letzten Jahre zu einem Verkäufermarkt entwickelt, für den höhere Produktmengen gesucht werden. Aber auch der Markt für konventionelle Lämmer ist aufnahmefähig. Durch die Ausweitung bestehender Projekte bzw. neue geplante Vermarktungsprogramme besteht bei EZG Gut Streitdorf Interesse an zusätzlichen Lieferanten.
Trotz der insgesamt positiven Marktlage gibt es aber Verbesserungspotenzial bei der Mengenverteilung der angebotenen Tiere über das Jahr, denn die Nachfrage unterliegt starken Schwankungen. So werden von November bis Ostern - vor allem Biolämmer - regelmäßig zu wenig angeboten, während die Mengen von Mai bis Oktober den Bedarf übersteigen. Um eine bessere Aufteilung zu erreichen, die die von den Abnehmern geforderte Liefersicherheit unterstützt, wird von der EZG die Einführung eines Preissystems mit "Winterzuschlag" bzw. "Sommerabschlag" überlegt. Bei konventionellen Lämmern ist das Kundeninteresse nach einem Einbruch im dritten Quartal 2025 seit November wieder hoch und der Markt eher unterversorgt. Aktuell sorgen der Ramadan und das Osterfest und Ende Mai das muslimische Opferfest für Nachfrageimpulse. Ab Juli wird wieder mit einem zäheren Marktverlauf gerechnet.
Da der Selbstversorgungsgrad bei Lammfleisch in Österreich nur bei rund 80 Prozent liegt und viele Abnehmer auf die österreichische Herkunft setzen, kann sich das heimische Preisniveau in einem gewissen Spielraum von den Preisen der Importware abheben. Maßgeblich sind für den österreichischen Markt die Importmengen und -preise aus dem Vereinigten Königreich. Höheren Kontingentmengen für Lammfleischimporte aus einem möglichen EU-Australien-Handelsabkommen wird gelassen entgegengesehen. Die im asiatischen Raum erzielbaren Erlöse sind ähnlich hoch wie in Europa, der Transportweg von Australien aus aber nur halb so weit. Zudem entwickelte sich die EU-Produktion in den vergangenen Jahren rückläufig.
Trotz der insgesamt positiven Marktlage gibt es aber Verbesserungspotenzial bei der Mengenverteilung der angebotenen Tiere über das Jahr, denn die Nachfrage unterliegt starken Schwankungen. So werden von November bis Ostern - vor allem Biolämmer - regelmäßig zu wenig angeboten, während die Mengen von Mai bis Oktober den Bedarf übersteigen. Um eine bessere Aufteilung zu erreichen, die die von den Abnehmern geforderte Liefersicherheit unterstützt, wird von der EZG die Einführung eines Preissystems mit "Winterzuschlag" bzw. "Sommerabschlag" überlegt. Bei konventionellen Lämmern ist das Kundeninteresse nach einem Einbruch im dritten Quartal 2025 seit November wieder hoch und der Markt eher unterversorgt. Aktuell sorgen der Ramadan und das Osterfest und Ende Mai das muslimische Opferfest für Nachfrageimpulse. Ab Juli wird wieder mit einem zäheren Marktverlauf gerechnet.
Da der Selbstversorgungsgrad bei Lammfleisch in Österreich nur bei rund 80 Prozent liegt und viele Abnehmer auf die österreichische Herkunft setzen, kann sich das heimische Preisniveau in einem gewissen Spielraum von den Preisen der Importware abheben. Maßgeblich sind für den österreichischen Markt die Importmengen und -preise aus dem Vereinigten Königreich. Höheren Kontingentmengen für Lammfleischimporte aus einem möglichen EU-Australien-Handelsabkommen wird gelassen entgegengesehen. Die im asiatischen Raum erzielbaren Erlöse sind ähnlich hoch wie in Europa, der Transportweg von Australien aus aber nur halb so weit. Zudem entwickelte sich die EU-Produktion in den vergangenen Jahren rückläufig.