Preishoch auf den Zuchtrindermärkten
Im Gefolge der gestiegenen Schachtviehpreisen konnte auch der Markt für Zuchtrinder in den vergangenen Monaten einen deutlichen Preisanstieg verzeichnen. So wurden bei der Versteigerung im März in der Berglandhalle für Erstlingskühe der Rasse Fleckvieh über 3.300 Euro und für hochträchtige Kalbinnen knapp 3.200 Euro erlöst. Damit kann sich die Aufzucht und Vorbereitung von Zuchtrindern für die Vermarktung wieder klar als Einkommensquelle für die Zuchtbetriebe etablieren. Die Inlandsnachfrage ist selbstverständlich von guten Schlachtviehpreisen geprägt. Trotz der zuletzt sinkenden Milchpreise hielten sich Nachfrage und Preisbereitschaft der Bauern auch bei Erstlingskühen auf dem genannten hohen Niveau. Ergänzend dazu ist die internationale Nachfrage nach Zuchtkalbinnen insbesondere aus Algerien weiterhin hoch, was die Märkte auf den Standorten Rottenbach und Bergland klar belebt.
Wichtig ist, dass durch das Auftreten der Blauzungenkrankheit in Österreich zwar die Untersuchungsnotwendigkeiten gestiegen sind, die Kunden Qualität aus Niederösterreich aber dennoch weiterhin gerne kaufen. Um das Ausfallsrisiko einzugrenzen, bietet die österreichische Hagelversicherung über die Versteigerungen von Nö. Genetik eine sogenannte Quarantäneversicherung an. Mit dieser Versicherung kann das Ausfallsrisiko bei der Untersuchung am Ende der Quarantäne zumindest auf finanzieller Seite eingegrenzt werden, falls das Tier aufgrund der Blutuntersuchung nicht exportfähig ist.
Die internationale Nachfrage konzentriert sich derzeit auf unsere südlichen Nachbarländer Italien und Spanien. Allerdings ist gerade in Italien ein Abkühlen der Nachfrage zu bemerken. Ursache dafür sind die in den ersten Monaten 2026 am italienischen Markt gestiegenen Mengen an billiger Versandmilch, die die Milchpreise und damit verbunden die Nachfrage nach Zuchtkalbinnen deutlich senken.
Ein wichtiger Nachfragemotor ist Algerien, das die eigene Produktion von Milch und Käse unbedingt steigern möchte. Dazu werden zum Herdenaufbau mit staatlicher Unterstützung Kalbinnen in großer Stückzahl aus Österreich angekauft, was für unsere Züchter zu attraktiven Preisen führt.
Für das weitere Frühjahr ist mit einem Anhalten der vitalen internationalen Nachfrage zu rechnen, bis mit etwa Anfang Juni der Tiertransport bei zu erwartenden sommerlichen Temperaturen wieder schwierig wird. Darüber hinaus ist jedem Milchbauern zu empfehlen, seine Herde durchzumustern und jene Kühe, die nicht dem eigenen Zuchtziel entsprechen auszumästen und eine genetische Auffrischung über die Märkte in Bergland und Rottenbach in Erwägung zu ziehen.
Wichtig ist, dass durch das Auftreten der Blauzungenkrankheit in Österreich zwar die Untersuchungsnotwendigkeiten gestiegen sind, die Kunden Qualität aus Niederösterreich aber dennoch weiterhin gerne kaufen. Um das Ausfallsrisiko einzugrenzen, bietet die österreichische Hagelversicherung über die Versteigerungen von Nö. Genetik eine sogenannte Quarantäneversicherung an. Mit dieser Versicherung kann das Ausfallsrisiko bei der Untersuchung am Ende der Quarantäne zumindest auf finanzieller Seite eingegrenzt werden, falls das Tier aufgrund der Blutuntersuchung nicht exportfähig ist.
Die internationale Nachfrage konzentriert sich derzeit auf unsere südlichen Nachbarländer Italien und Spanien. Allerdings ist gerade in Italien ein Abkühlen der Nachfrage zu bemerken. Ursache dafür sind die in den ersten Monaten 2026 am italienischen Markt gestiegenen Mengen an billiger Versandmilch, die die Milchpreise und damit verbunden die Nachfrage nach Zuchtkalbinnen deutlich senken.
Ein wichtiger Nachfragemotor ist Algerien, das die eigene Produktion von Milch und Käse unbedingt steigern möchte. Dazu werden zum Herdenaufbau mit staatlicher Unterstützung Kalbinnen in großer Stückzahl aus Österreich angekauft, was für unsere Züchter zu attraktiven Preisen führt.
Für das weitere Frühjahr ist mit einem Anhalten der vitalen internationalen Nachfrage zu rechnen, bis mit etwa Anfang Juni der Tiertransport bei zu erwartenden sommerlichen Temperaturen wieder schwierig wird. Darüber hinaus ist jedem Milchbauern zu empfehlen, seine Herde durchzumustern und jene Kühe, die nicht dem eigenen Zuchtziel entsprechen auszumästen und eine genetische Auffrischung über die Märkte in Bergland und Rottenbach in Erwägung zu ziehen.